Gymnasien NRW:

Politiker jedweder Couleur behaupten standfest, daß der Bestand von Gymnasien nicht angetastet werden soll, wenn es um Diskussionen des dreigliedrigen Schulsystems geht. Faktisch hat sich hier allerdings auch schon einiges getan, weil gerade NRW mit dem Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Sekundarschulen neuerdings eine ganze Bastion von alternativen Schulformen aufzubieten versucht, die auch das Abitur anbieten bzw. dies vorhaben.

Hinzukommt, daß neuerdings immer mehr Seiteneinsteiger in höheren Jahrgängen an der Schulform des Gymnasiums partizipieren.

Die bestehenden Gymnasien schirmen sich umgekehrt so gut ab, als es geht: Das bekommen vor allem Schüler am Ende der Erprobungsstufe zu spüren, wenn Schulen einen verbindlichen Schulformwechsel aussprechen und auf diese Weise viele Schüler wieder abschieben, die über die freie Schulformwahl nach der Klassenstufe 4 hierherkamen. Dabei wird oftmals recht zielgerichtet und willkürlich vorgegangen, so daß Anhaltspunkte für rechtswidriges Verhalten durchaus recht häufig vorkommen, so daß die Entscheidung ggf. korrigiert werden kann.

Was für die Realschule gesagt wurde, gilt im übrigen für die Gymnasien erst recht: Aufgrund eigener elitärer Ansprüche ist die Toleranzschwelle meist nicht sehr hoch, was vor allem zahlreiche Rechtsstreite im Bereich der Ordnungsmaßnahmen dokumentieren. Vor allem Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS haben es in Gymnasien sehr schwer.

Relevante rechtliche Auseinandersetzungen betreffen im übrigen Versetzungsentscheidungen bzw. Abschlußprüfungen.

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